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Schüler der Musikschule Moosbach zeigen ihr Können

Vorspielabend Ziegler Schulz Biermeier

Moosbach. (gi) Mit dem Trompetenstück „Trumpet Tune“ machte Thomas Schweigl den Auftakt zum Vorspielabend der Musikschule Moosbach. Die Schüler von Tanja und Markus Schulz, Sven Biermeier sowie von Sieglinde und Wolfgang Ziegler zeigten ihr Können. Musikschulleiter Wolfgang Ziegler begrüßte die Gäste im Rathaussaal.

Der kleine Philipp Seidl hatte seinen ersten Auftritt am Klavier. Die weiteren Akteure: Jana Zwack und Andreas Hofmeister (Klavier), Liana Sauer (Akkordeon), Julia Stahl und Valentin Forster (Klavier), Valentin Lehner und Hannes Heuwind (Steirische), Michael Lindner (Klavier). Abwechslung brachte das Ensemble mit fünf Querflöten, zwei Gitarren und Akkordeon. Johannes Stahl spielte auf der Steirischen. Rai Hochreither griff in die Harmonika. Das Querflöten- Ensemble wurde von Wolfgang Ziegler am Klavier begleitet. Außerdem brachten sich ein: Andreas Feil (Akkordeon), Josepha Reber, Veronika Kellermann, Christina Feil, Florian Kleber (alle Klavier), Franziska Völkl (Keyboard), das Querflöten-Duo Sophie Forster und Selina Ach, Sebastian Schuch (Tenorhorn), Hannah Enslein (Klavier), Emma Ingendorf (Klavier), Michael Lindner (Steirische), Katharina Schmidt (Querflöte), Simon Kölbl (Steirische), Christina Feil (Akkordeon), Lara Dirscherl (Klavier), Tobias Schulz (Trompete) und Maximilian Stefinger.
Mancher müht sich vergebens, andere haben einfach Talent. Die zweite Spezies war beim Vorspielabend der Musikschule eindeutig in der Mehrheit.

Vorspielabend Irchenrieth 05072017

Irchenrieth. (fz) Eine Mutter, Silvia Frischholz, spielt mit ihrer fünfjährigen Tochter ein Duett auf der Geige. Anastasia Schönknecht stellt sich ganz alleine mit einem Geigenstück vors Publikum. Beides gibt es herauszuheben, weil an der Musikschule erst seit einem Jahr Geige unterrichtet wird. Aber auch die anderen Darbietungen der 40 Kinder waren hörenswert. Die Beispiele heißen Sabrina und Theresa Süß im Duo am Klavier mit dem „Ländler“, Konstantin Uhl mit einem Walzer auf der Ziach (Ziehharmonika), Jaron Bergler mit einem Indischen Kriegstanz, oder Annika Scheurell mit dem „Stabschwenker“ auf dem Klavier oder Leon Krug am Akkordeon mit dem Drehorgelwalzer.

Das Gitarrentrio von Sieglinde Ziegler ließ den „Jodel-Rock“ los, und das Gitarrenensemble den „Skye Boat Song“. Sebastian Meißner traute sich auf der Trompete „Old McDonald“ zu, Nathalie Herfurt den „Deutschen Tanz“ auf der Querflöte. Nimmt man jetzt noch das Flötenduo sowie die Akteure am Keyboard hinzu, sind alle Instrumente genannt. Das musikalische Kaleidoskop verzückte die 80 Besucher im vollbesetzten Jugendzentrum. Schulleiter Wolfgang Ziegler sprach von einem „spannenden Abend“ für die Schüler, denn sie böten vor großem Publikum das, was sie in einem Jahr bei ihm, seiner Ehefrau Sieglinde sowie Daniela Ermer, Friedemann Kloos, Jakob Rom und Margit Sollfrank gelernt hätten. Freilich: Bei Kindern, die erst seit einem Jahr Unterricht haben, war die eine oder andere Unebenheit zu hören, doch auch das war nicht tragisch. Die Omas, Opas, Mamas und Papas im Publikum belohnten jeden Solisten mit großem Beifall, von dem sich auch die Musiklehrer ein Stück abschreiben durften.
Schüler und Lehrer der Moosbacher Musikschule geben sich im Vorfeld der Vorspielabende viel Mühe, um das Publikum abwechslungsreich zu unterhalten. Auch in der jüngsten Veranstaltung glänzen die jungenMusiker allesamt mit enormer Spielfreude.

Vorspielabend Bäumler / Kloos

Moosbach. (gi) Die Schüler der Musiklehrer Klara Bäumler (Klavier) und Friedemann Kloos (Violine) zeigten diesmal ihr Können. Die Klavierklasse besteht derzeit aus 50 Pianisten, die Violinklasse aus 10 Streichern. Der Leiter der Musikschule Wolfgang Ziegler hieß die Zuhörer – hauptsächlich Eltern der Musikschüler – willkommen.

Ziegler bedauerte, dass das ganze Jahr über so wenig Moosbacher zu den Veranstaltungen der Musikschule kommen. Konzerte bedeuten nämlich jede Menge Vorarbeit. Auch die Musikschüler würden sich über mehr Publikum freuen. Die Gäste brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn was die Künstler im Alter von 7 bis 17 Jahren auf dem Klavier boten, war enorm.

Den Auftakt machten zehn Klavierspieler. Paula Schießl mit einem Menuett von Leopold Mozart war die Erste. Es folgte Julian Stefinger mit Liedern von Richard Krentzlin und Kevin Olson. Auch die kleine Hannah Würth zeigte bei der „Geisterstunde“ und dem „Hörnerklang“ ihre Fortschritte. Das Volkslied „Der Kuckuck und der Esel“ spielte Marlis Piehler.

„Wilder Ritt“
Danach trat die in der Ausbildung schon fortgeschrittene Pianistin Luzia Stefinger mit der „Ballade pour Adeline“ von Paul de Senneville auf. Sarah Kölbl konnte mit einer Polonaise von Leopold Mozart und dem „Heimwärts“ von Anne Terzibaschitsch gefallen. Victoria Stefinger spielte „Drei gute Freunde“ von Terzibaschitsch und Katharina Stefinger das russische Volkslied „Die schöne Minka“.

Constantin Freudenreich konnte mit „Wilder Ritt“ und „Popcorn“ von Terzibaschitsch einen guten Eindruck hinterlassen. Ebenso Katharina Schulz mit einer Chansonette von Jan Ladislav Dussek. Dann kamen auch die Violinen zum Einsatz.

Anna Ulschmid und Luzia Stefinger ließen gemeinsam ein „Rondo“ von Jacques Féréol Mazas erklingen. Keine leichte Aufgabe hatte Felix Hartung (Klavier) mit dem Präludium in C von Johann Sebastian Bach zu meistern. Dann ging es Schlag auf Schlag mit den Fortgeschrittenen. Cosima Freudenreich präsentierte „Simple Piece Nr. 1“ von Johannes Schmidbauer-König.

Schwestern vierhändig Hanna Stefinger glänzte mit „Fantasy“ von Pietro Pittari und gemeinsam vierhändig spielten Luzia und Hanna Stefinger die Sonatine „Moderato e con amore“ von Carl Maria von Weber. Mit reifen Leistungen stellten sich die „dienstältesten“ Klavierschüler Ludwig Kraus („Nocturne e-Moll“ von Frederic Chopin), Dorothea Kindl („November“ von Wolfgang J. Fuchs), Christian Frischholz („Gradus ad Parnassum“ von Claude Debussy) sowie Sophia Simon (Violine) mit dem Concerto h-Moll von Oskar Rieding vor. Ziegler bedankte sich bei allen Musikern für die tollen Leistungen. Sein besonderer Dank galt den Musiklehrern Klara Bäumler und Friedemann Kloos.

Ziegler lud als Leiter des Schulchores der Grundschule auch zu dem Singspiel „Mats und die Wundersteine“ am 20. und 21. Juli in die Turnhalle ein. Er wies auf das enorme Engagement der Musikschule beim bevorstehenden Heimatfest hin. Besonders groß sei der Open-Air-Auftritt der Musikschule beim Markttreiben am Samstag, 29. Juli. So werde um 10 Uhr die Blasmusik aufspielen, um 12 Uhr folge eine Kirchenmusik, um 14 Uhr ein musikalisches Allerlei und um 15.30 Uhr wird die Steirischengruppe für Unterhaltung sorgen.
Statt Klassik oder Volksmusik schlagen die Moosbacher Musikschüler diesmal härtereTöne an. Auch die Bühneist etwas anders als sonst.

Rock vor der Kirche

Moosbach. (gi) Das Wetter zeigte sichvon seiner schönsten Seite, als Musikschulleiter Wolfgang Ziegler die Gäste zum Open-Air bei der Kircheam Marktplatz begrüßte. „Rockt mit“, rief er die Besucher auf. Die Leitunglag in den Händen des Gitarren- und Basslehrers Christian Nesner. Ihm zur Seite standen Yvonne Güntzel-Lingner (Gesangslehrerin) und Jürgen Rohr (Schlagzeuglehrer).

Rohr führte humorvoll durch den Abend. Schon vom ersten Takt an zeigte sich, dass die jungen Musikerohne Lampenfieber und mit viel Leichtigkeit dieses zweite Rock- und Popkonzert angingen. Sie spielten bekannte Stücke wie „Highway to Hell“ von AC/DC, „Nobody’s Wife“ von Anouk oder „Heart of Gold“ von Neil Young. Bei Stücken wie „Boulevard of broken dreams“ von GreenDay, „Knockin’ on Heaven’s door“ oder „Proud Mary“ gingen die Zuhörer immer richtig mit. Auch die Sänger und Instrumentalisten hatten ihren Spaß.

Es wirkten mit: Franziska Völkl (Gesang), Isabella Steiner (Gesangund Gitarre), Jonas Zimmermann (E-Gitarre), Felix Frischholz (E-Gitarre),Tim Dirscherl (E-Gitarre); Steffi Schmid, Sebastian Irlbacher und Felix Putzer (alle drei E-Gitarren), Nils Dirscherl (Akustik-Gitarre), Katja Ach (Gesang und Gitarre), Vera Zimmermann (Akustik-Gitarre), Melena Wilfert (E-Gitarre), Simon Bernhard (E-Gitarre), Lilly Berger (Gesang), Sonja Eckl (Akustik-Gitarre) und Niklas Lehner (E-Gitarre). Bei soviel Freude und Einsatz der Musiker war es nicht verwunderlich, dass die Gäste für die vom Förderverein bereitgestellten Getränke im Laufe des Abends den einen oder anderen Geldschein spendierten.
Unbändige Freude an der Musik


Im Heimatfestjahr sind die Moosbacher Gastgeber für den Tag der Oberpfälzer Musikschulen. Das große Abschlusskonzert mit 80 Teilnehmern im Alter von 10 bis 70 Jahren begeistert die Zuhörer in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.

(gi) Einmal jährlich veranstalten die im Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) organisierten Einrichtungen diese Zusammenkunft. Musikschüler aus Tirschenreuth, Neustadt/WN, Cham, Neumarkt, Regensburg, Weiden, dem Vierstädtedreieck (Pressath) und Moosbach waren zum Start der vielen musikalischen Veranstaltungen im Heimatfestjahr gekommen.

Ausrichter war die Musikschule Moosbach. Beim Abschlusskonzert dankte Bürgermeister Hermann Ach dem Leiter Wolfgang Ziegler für die Organisation. Gemeinsam zu musizieren verbinde über alle Unterschiede hinweg und fördere die Integration, sagte der Rathauschef. Mit Musik lasse sich vieles mitteilen, was Menschen empfänden. Ach bezeichnete deshalb die Musik als die wahre Sprache.

Verheißungsvoller Auftakt

Schon der Auftakt durch die Musikschule Moosbach, dem Konzert Es-Dur 1. Satz von J. B. G. Neruda mit Trompete (Tobias Schulz) und Orgel (Klara Bäumler), war vielversprechend und machte das hohe Niveau der Veranstaltung deutlich. Lehrer Richard Waldmann von der Landkreismusikschule Cham dirigierte das am selben Tag aus einem Workshop entstandene Streichorchester mit Teilnehmern aus allen sieben Musikschulen und Felicitas Wuts (Harfe). Vom Palladio (Allegretto) von Karl Jenkins, dem 2. und 3. Satz des Harfenkonzerts von J. G. Albrechtsberger, einem Menuett von F. X. Pokorny sowie dem Largo der Symphonie "Aus der Neuen Welt" von Antonin Dvorak waren die vielen Zuhörer restlos begeistert.

Die Franz-Grothe-Schule Weiden war durch das "Consortium Saltarello Salicense" unter Leitung von Heike Hübner vertreten. In entsprechender Kleidung spielten sie mittelalterliche Weisen wie Rondo (Tilman Susato), Bransle Nr. 17 (Pierre Phalese), Basse dance "La mourisque" (Arr. Heike Hübner) und Courante (Samuel Scheidt) auf.

Mit dem "Duo Violine", bestehend aus den Brüdern Kilian und Konstantin Klin, entsendete die Sing- und Musikschule Neumarkt zwei Virtuosen. Für das Moderato aus "3 Duos Concertants von Charles-Auguste de Beriot erhoben sich die Gäste zum Applaudieren von ihren Sitzplätzen.

Viel Beifall

Für flotte Weisen sorgte das Bläserquintett des Vierstädtedreiecks. Perfekt am Klavier und der Violine präsentierten sich Anastasia Zorina und Christian Dowling von der Sing- und Musikschule Regensburg. Mit dem Pixner-Trio Maximilian Stefinger, (Steirische), Lara Dirscherl (Gitarre) und Elias Schmauß (Kontrabass) schickte die gastgebende Musikschule Moosbach eine zweite Gruppe ins Rennen. Für den "Vierteljahrhundert Dreiviertler" von Herbert Pixner sparten die Gäste nicht mit Applaus.

Ihren starken Auftritt unterstrich die Musikschule Neumarkt auch mit dem "Jugendsing-Ensemble". Spanisch wurde es mit den "Chitarragazzi" mit Bariton Philip Blank von der Musikschule Regensburg. Für die unbändige Freude der Teilnehmer an der Musik und am gemeinsamen Musizieren gab es nicht enden wollenden Beifall.
Volksmusikabend 2017Die „Blechmusi“, verstärkt durch Altbürgermeister Hans Roßmann (links), lieferte beim Volksmusikabend einen tollen Auftritt. Bild: gi

Im Heimatfestjahr haben die Moosbacher viel zu bieten. Allerfeinste Volksmusik aus Bayern, Österreich und Italien ist beim Volksmusikabend der Musikschule Moosbach im Rathaussaal zu hören.

Moosbach. (gi) Die Gäste machten begeistert mit und spendeten den Musikanten immer wieder Beifall. Musikschulleiter Wolfgang Ziegler freute sich über den voll besetzten Rathaussaal. Die Helfer des Fördervereins Musikschule hatten die Bewirtung der Gäste übernommen.

Den Auftakt mit der „Fannerl-Polka machte die „Blechmusi“, die verstärkt durch Altbürgermeister Hans Roßmann (Schlagzeug), einen tollen Auftritt bot. Anschließend spielten „Die Steirischen Newcomer“, das sind Kinder der Klassen 1 bis 5 der Grundschule, drei flotte Polkas auf. „I denk an dich“ hieß es dann bei der „Stubnmusi“. Eine weitere Steirische-Gruppe mit Valentin Lehner, Korbinian Seegerer, Lara Dirscherl und Bastian Dirscherl hatte den „Seewieserl-Walzer“ die Erinnerungspolka sowie die „Vogelwiese“ einstudiert. Auch eine dritte Steirische-Band glänzte.

Für großen Spaß sorgte Max Frischholz aus Pleystein mit lustigen Geschichten. Mit dem „Vierteljahrhundert Dreiviertler“ bewies Christine Feil erneut ihr großes Talent mit dem Akkordeon. Wolfgang Ziegler (Tuba) und Sieglinde Ziegler (Gitarre) begleiteten sie. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Maximilian Stefinger mit seiner Steirischen und Stücken des Südtiroler Komponisten Herbert Pixner. Mit „Herzallerliebst“, dem „Diplom-Ländler“, dem „French Kiss“ und vor allem „Der Russische“ zeigte der junge Musiker sein außerordentliches Talent.

Stimmung im Saal
Die Akkordeongruppe brachte mit dem „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ wieder Stimmung in den Saal. „Ab und Zu“ spielten vier Lehrer der Musikschule zusammen. „Auf Mantel zua“ und die „Obstler Polka“ zeigten, dass sie Profimusiker sind. Schließ- lich lieferten auch die Geschwister Lara Dirscherl (Gitarre) und Bastian (Steirische) mit der „Fuchsgrabenpolka“ und „Slavko, spiel uns einen“ einen super Auftritt.

Durch das Programm führte, gekonnt und immer zu einem Späßchen bereit, Musikschulleiter Ziegler. „Es ist ein schönes Bild und eine Freude, wenn junge Menschen so aufspielen“, freute er sich. Riesenbeifall am Ende war der verdiente Lohn des Publikums. Der Sprecher bat die Gäste, das Konzert zum Oberpfälzer Musikschultag am 6. Mai zu besuchen. Für die Musikschule sei es besonders wichtig, dass dieses Treffen ein voller Erfolg wird.