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Mancher müht sich vergebens, andere haben einfach Talent. Die zweite Spezies war beim Vorspielabend der Musikschule eindeutig in der Mehrheit.

Vorspielabend Irchenrieth 05072017

Irchenrieth. (fz) Eine Mutter, Silvia Frischholz, spielt mit ihrer fünfjährigen Tochter ein Duett auf der Geige. Anastasia Schönknecht stellt sich ganz alleine mit einem Geigenstück vors Publikum. Beides gibt es herauszuheben, weil an der Musikschule erst seit einem Jahr Geige unterrichtet wird. Aber auch die anderen Darbietungen der 40 Kinder waren hörenswert. Die Beispiele heißen Sabrina und Theresa Süß im Duo am Klavier mit dem „Ländler“, Konstantin Uhl mit einem Walzer auf der Ziach (Ziehharmonika), Jaron Bergler mit einem Indischen Kriegstanz, oder Annika Scheurell mit dem „Stabschwenker“ auf dem Klavier oder Leon Krug am Akkordeon mit dem Drehorgelwalzer.

Das Gitarrentrio von Sieglinde Ziegler ließ den „Jodel-Rock“ los, und das Gitarrenensemble den „Skye Boat Song“. Sebastian Meißner traute sich auf der Trompete „Old McDonald“ zu, Nathalie Herfurt den „Deutschen Tanz“ auf der Querflöte. Nimmt man jetzt noch das Flötenduo sowie die Akteure am Keyboard hinzu, sind alle Instrumente genannt. Das musikalische Kaleidoskop verzückte die 80 Besucher im vollbesetzten Jugendzentrum. Schulleiter Wolfgang Ziegler sprach von einem „spannenden Abend“ für die Schüler, denn sie böten vor großem Publikum das, was sie in einem Jahr bei ihm, seiner Ehefrau Sieglinde sowie Daniela Ermer, Friedemann Kloos, Jakob Rom und Margit Sollfrank gelernt hätten. Freilich: Bei Kindern, die erst seit einem Jahr Unterricht haben, war die eine oder andere Unebenheit zu hören, doch auch das war nicht tragisch. Die Omas, Opas, Mamas und Papas im Publikum belohnten jeden Solisten mit großem Beifall, von dem sich auch die Musiklehrer ein Stück abschreiben durften.